Auszug aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Lissingen:
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Im Jahre 1903, Lissingen hatte zu dieser Zeit etwa 460 Einwohner, taten sich 15-20 Männer zusammen und gründeten die Freiwillige Feuerwehr Lissingen. Dringender Anlass hierzu waren 2 Großbrände in den voraus gegangenen Jahren 1900 und 1902. Die erste Ausrüstung bestand damals aus einer langen Holzleiter, sowie aus Wassereimer, die als Löschgeräte galten. Im Ernstfall bildeten dann alle verfügbaren Ortsbewohner eine „Kette" zum nächstliegenden Wasser und reichten die Eimer von Hand zu Hand zum Brandherd weiter. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass die Gemeinde Lissingen von den Wasserläufen Kyll, Oos und Dreisbach eingegrenzt wird. Eine handbediente Saug-Druckspritze wurde 1920 angeschafft. Im Jahre 1947 wurde die erste Motorspritze, eine Tragkraftspritze TS 4 gekauft. Die benötigten Geldmittel hierzu wurden aus einer durchgeführten Dorfsammlung aufgebracht. In den späteren Jahren wurde die Ausrüstung der Feuerwehr nach und nach erweitert und ergänzt. Es wurde ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einer stärkeren Motorspritze (TSF 8) angeschafft. Im Jahre 1975 wurde durch die Verbandsgemeinde Gerolstein in Lissingen ein Schlauchwagen (SW 1000) mit 1.000 m B-Schlauch stationiert. Anfang 1988 wurde die Feuerwehr Lissingen mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und entsprechend auch Leute für den Umgang und Handhabung dieser Geräte ausgebildet. Johann Klasen war der erste Brandmeister, Fritz Haas hatte das Amt des Wehrführers am längsten inne. Er leitete von 1957 bis 1985 die Lissinger Feuerwehr. Außerdem war er 23 Jahre lang der stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Gerolstein. Heute ist sein Sohn Hans-Josef Haas, genannt Hasi, Wehrführer. (Diese Chronik wurde zusammengestellt von Helmut Schmitz)
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